18. April 2017Nachhaltige Entwicklung

Projekt und Ausstellung «Wilde Küche»

Ein kulinarischer Streifzug zu den essbaren Wildpflanzen Ausstellung vom 13.5.-25.6.2017 im ehemaligen Kapuzinerkloster Stans. Die zurzeit leerstehende Klosteranlage wird zu einem Kompetenzzentrum der Kulinarik des Alpenraumes umgebaut wird, beherbergt temporär die Wildpflanzen-Ausstellung.

Seit jeher gelten Wildkräuter als zeitlose und krisensichere Nahrungsquelle. Das Wissen um die Nutzung sammelbarer Pflanzen und ihre Lagerung als Nahrungsvorrat ist so alt wie die Menschheitsgeschichte und prägte diese. Die Ausstellung im ehemaligen Kapuzinerkloster in Stans präsentiert Exponate, beleuchtet altbewährtes Wissen und selbst erprobte Möglichkeiten, wie man auf Wiesen oder Weiden gesammelte Kräuter, Wildgemüse und wildes Obst mit einfachen Mitteln wie Essig, Salz, Süssstoffen oder Alkohol verarbeitet und haltbar gemacht hat.

Besuchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Ausstellung im ehemaligen Kapuzinerkloster Stans. Nehmen Sie die einmalige Gelegenheit wahr, essbare Wildpflanzen kennenzulernen und helfen Sie mit, bedrohtes Wissen um deren Verarbeitung und Haltbarmachung vor dem Verschwinden zu bewahren, noch bevor in diesem historischen Gebäude mit dem Projekt rund um das «Kulinarische Erbe der Alpen» neues Leben einkehrt.

Angebote für Schulklassen
Einführung für Lehrerinnen und Lehrer aller Stufen
Mittwoch, 10. Mai 2017, 17:00-18:30 Uhr, durch Dominik Flammer (www.publichistory.ch), Autor von Büchern und Drehbüchern über die Geschichte der Ernährung und Kochkunst (u. a. «Das kulinarische Erbe der Alpen») sowie Leiter des gleichnamigen Projektes im ehemaligen Kapuzinerkloster Stans.

- Führung ab Kindergarten/ 1. Klasse: Die Wildpflanzensammlerin erzählt
- Führung ab Mittelstufe: Sammelgänge im Jahreslauf
- Führung ab Sek I: Erforschen, Sammeln, haltbar machen
- Führung ab Sek II: Dokumentieren und fotografieren

Führungen und Eintritte sind für Schulklassen der Schweiz und des Fürstentums Liechtensteins gratis. Anmeldung für Führungen bis am 10. Mai 2017 per E-Mail: wildpflanzen@publichistory.ch