08. August 2017Nachhaltige Entwicklung

Zeitgemässe Umweltbildung von Pusch

Heute geht Umweltbildung als Zugang zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) über Sensibilisieren hinaus. Sie befähigt und motiviert die Lernenden, selbst aktiv zu werden. Nach diesem Grundsatz hat Pusch den Umweltunterricht für die Volksschulen in den vergangenen zwei Jahren neu konzipiert.

Herzstück des neuen Pusch-Unterrichts ist die Förderung von Kompetenzen, die bei Schülerinnen und Schülern umweltrelevantes Handeln im Alltag auslösen. So lässt sich Selbstwirksamkeit erfahren, was dank des positiven Erlebnisses zur Wiederholung der Handlungen anregt. Der Unterricht unterstützt Lehrpersonen aller Zyklen bei der Bearbeitung
der Themen Abfall und Konsum, Energie und Klima sowie Wasser und fördert den Kompetenzerwerb im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) gemäss Lehrplan21. Mit stufenbezogenen Schwerpunktthemen wie Kompost, Papier oder Food Waste stehen neu Beispiele aus der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen im Zentrum des Unterrichts und ermöglichen altersgerechtes, handlungsorientiertes Lernen.

Testjahr zeigt Wirkung
Gemäss Resultaten der Evaluation der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) Wädenswil im Schuljahr 16/17, geben zum Beispiel 35 Prozent der Schülerinnen und Schüler an, nach dem Umweltunterricht von Pusch wirklich gehandelt zu haben. Bei 98 Prozent der befragten Lehrpersonen kam das neue Konzept sehr gut an. Der neu konzipiere Unterricht fokussiert auf das Wesentliche und fördert konkrete Handlungen von Schülerinnen und Schülern. So ermöglicht er die Erkenntnis, dass gemeinsam mit kleinen Schritten viel erreicht werden kann. Damit die Ressourcen der einen Erde für uns alle noch lange reichen.

www.pusch.ch