29. März 2018SCHULBLATT Magazin 2018

SCHULBLATT April 2018

Fokus: iSchool
Prof. Dr. Dominik Petko: Die Schule der Zukunft und der Sprung ins digitale Zeitalter
Prof. Dr. Jürgen Oelkers: Was bedeutet Digitalisierung für die öffentliche Schule?
Prof. Dr. Olaf-Axel Burow: Die Chancen der Digitalisierung
Prof. Dr. Matthias Fuchs: Müssen alle befähigt sein?
Prof. Dr. Esther Brunner über Algorithmen
dazu Praxisbeispiele aus den Zyklen 1-4



avtg_schulblatt_2_2018_web  [PDF, 10.0 MB]
Das SCHULBLATT APRIL 2018 zum online Durchblättern: Mit einem Klick aufs Cover können Sie diese Ausgabe des SCHULBLATTES «in echt» durchblättern. Der Download ist wie üblich ebenso möglich. 


Literaturangaben 
Prof. Dr. Dominik Petko: «Die Schule der Zukunft und der Sprung ins digitale Zeitalter», Seite

 

LITERATUR:
Bos, W., Eickelmann, B., Gerick, J., Goldhammer, F., Schaumburg, H., Schwippert, K., Senkbeil, M., et al. (Hrsg.). (2014). ICILS 2013. Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich. Münster: Waxmann.
Davies, R., & West, R. (2014). Technology Integration in Schools. In J. M. Spector, M. D. Merrill, J. Elen, & M. J. Bishop (Eds.), Handbook of Research on Educational Communications and Technology (pp. 841–853). New York: Springer.
Döbeli Honegger, B. (2016). Mehr als 0 und 1: Schule in einer digitalisierten Welt. Bern: hep Verlag.
Dräger, J., & Müller-Eiselt, R. (2017). Die digitale Bildungsrevolution. Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können (3., aktualisierte Auflage.). München: Deutsche Verlags-Anstalt.
Haefner, K. (1982). Die neue Bildungskrise. Herausforderung der Informationstechnik an Bildung und Ausbildung. Basel: Birkhäuser.
Luhmann, N. (1995). Die Realität der Massenmedien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
NMC, & COSN. (2016). Horizon Report 2016 K-12 Edition. Retrieved from  ...»

OECD. (2015). Students, Computers and Learning: Making the Connection. PISA: OECD Publishing.
Petko, D. (2014). Einführung in die Mediendidaktik. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Weinheim: Beltz.
Prasse, D., Döbeli Honegger, B., & Petko, D. (2017). Digitale Heterogenität von Lehrpersonen – Herausforderung oder Chance für die ICT-Integration in Schulen? Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung, 35(1), 219–233.
Spiewak, M. (2011). Keine Angst vor Vielfalt. ZEIT ONLINE, (15.12.2011) ...» 


 

Prof. Dr. Axel-Olaf Burow: «Lernen 3.0: Die Chancen der Digitalisierung nutzen, Seite

UMSETZUNGSHILFEN
These 1: Schritte zur Umsetzung
- Nutzung und Gestaltung von Wikis
- Aufbau und Nutzung von Netz-Plattformen, die sich an den Interessen und Fähigkeiten der Schüler orientieren. Beispiel: Die gemeinnützige Khanacademy: https://de.khanacademy.org/
- DILer: Ein Zusammenschluss von 37 Schulen in Baden-Württemberg, die eine Unterrichtsdatenbank entwickeln...»
- Gründung themenbezogener Zirkel (Literaturzirkel: Beispiel Fan Fiction; Drehen von Mathevideos als Lernhilfen im Sinne des Peer-Learning etc.)
- Forschungsexpeditionen ins Netz, um Gestaltungsmöglichkeiten und Fragen zu klären
- internationale Klassenkorrespondenzen via Skype
- Schreiben von Wikipedia-Artikeln und Untersuchung des Bearbeitungsverlaufs
- virtuelle Spaziergänge und Expeditionen in spezifische Wissensfelder
- Nutzung sozialer Netzwerke zur Bildung von Lern- und Neigungsteams
- Aufbau und Nutzung von Unterrichtsdatenbanken (z. B. www.4teachers.de)
- Experimentieren mit der Erstellung von eigenen Büchern, z. B. mit der Software  i-author
- Gründung von netzbasierten Schülerfirmen www.entrepreneurship.de
- Experimentieren mit i-pad-Klassen  ... »
- Entwicklung von sinnvollen Konzepten zur Nutzung sozialer Netzwerke
- Nutzung des Netzes für Aktionen eingreifender Zukunftsgestaltung
- Nutzung von Wissensportalen
- Entwicklung von Schülerzeitungen und spezifischen Foren im Netz  ...»
- Entwicklung von Konzepten mobilen Lernens zur Ergänzung des Unterrichts
- Nutzung von Expertenportalen mit Fachvorträgen  www.ted.com


These 2: Schritte zur Umsetzung
- Informieren Sie sich über alternative Zeitmodelle und überwinden Sie das 45-Minutenmodell  ...»
- Weiten Sie schrittweise die Zeiträume für freies Lernen aus.
- Trainieren Sie mit Ihren Schülern Lerntechniken, die beim freien Lernen unterstützen, und führen Sie dabei die Kategorien der Selbstbestimmungstheorie (Selbstbestimmung, Perfektionierung, Sinn bzw. Zugehörigkeit) im Sinne metakognitiven Lernens ein.
- Integrieren Sie Phasen von Bewegung, Entspannung, Achtsamkeit etc. in Ihren Unterricht.
- Arbeiten Sie individualisierten Lerntagebüchern und e-Portfolios.
- Nutzen Sie die Möglichkeiten mobilen Lernens und netzbasierter Feedbacksysteme (z.B. www.khanacademy.org)
- Regen Sie die Bildung von Synergieteams an, die sich gegenseitig bei Projekten freien Lernens unterstützen.
- Nutzen Sie das „Projekt Herausforderung“ der Evangelischen Schule Berlin Zentrum  ...»
- Unterstützen Sie die Schüler darin, Themen zu finden, die sie begeistern, und schaffen Sie Möglichkeiten, um diesen Themen zu folgen.


These 3: Schritte zur Umsetzung:
- Information und Fortbildung zur kulturellen Bildung (www.bkj.de)
- Aufsuchen von Kulturpartnern (Theater, Museen, Kunst- und Musikschulen, Kulturstiftungen, einzelne Künstler etc.)
- Teilnahme am Kulturschulwettbewerb »Kultur macht Schule: «mixed up» der bkj (http://www.mixed-up-wettbewerb.de
- regelmäßige Durchführung von Synergieanalysen und Teambildungsmaßnahmen
- Projekte mit Gruppenbenotung
- gemeinsam mit den Schülern einen Katalog begeisternder Herausforderungen entwickeln, aus dem sie anschließend ihr Projekt wählen können (z. B. Schulband, Schülerzeitung, Schülerfirma, Netzplattform, themenspezifische Blogs, Flashmobs für politische Partizipation zu Schülerthemen, Service Learning, Projekte mit Kooperationspartnern in der Gemeinde, mit Altenheimen, pädagogischen Einrichtungen, Firmen, Jugendverbänden, kulturellen Einrichtungen wie Theatern, Museen, Bibliotheken, mit der lokalen Presse etc.)
- ausreichendes Zeitbudget für freies Arbeiten und freie Projekte bereitstellen
- »EduAction«: Projekte eingreifender Zukunftsgestaltung (lokale Klimaprojekte, Spielplatzgestaltung, Zusammenarbeit mit politischen Jugendverbänden)
- Durchführung von lokalen Zukunftswerkstätten mit Vertretern gesellschaftlicher Gruppen zu selbstgewählten Zukunftsthemen (Kassel 2030: Träum Deine Stadt; die Zukunft des Verkehrs; die Zukunft der Schule; mein Leben im Jahr 2050; die Zukunft unserer Region etc.)


Literaturliste zu Prof. Dr. Axel-Olaf Burow: «Lernen 3.0: Die Chancen der Digitalisierung nutzen, Seite
Burow O.A. & Gallenkamp C. (Hg.) (2017): Bildung 2030 – Sieben Trends, die die Schule revolutionieren. Weinheim: Beltz.
Burow O.A. (2014). Digitale Dividende. Ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule. Weinheim: Beltz.
Burow O.A. (2011). Positive Pädagogik. Sieben Wege zu Lernfreude und Schulglück. Weinheim: Beltz.
Dräger J. & Müller-Eiselt R. (2015): Die digitale Bildungsrevolution. Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können. Gütersloh: Bertelsmann.
Fritz-Schubert, E. (2010): Glück kann man lernen. Was Kinder stark fürs Leben macht. Berlin: Ullstein
Giessen H.W. (2017). Wie beeinflussen die Medien das Lernen? SWR 2, 29.8.2017
Harazd, B./Gieske, M./Rolff, H.-G. (2009). Gesundheitsmanagement in der Schule. Lehrergesundheit als neue Aufgabe der Schulleitung. Köln: Wolters Kluwer.
Kahn, S. (2013). Die Khan-Academy. Die Revolution für die Schule von morgen. München: Riemann.
Kahn, S. (2011). Salman Kahn erläutert sein System  ...»
Robinson K. (2010): Changing Education Paradigms  ...»
Spitzer, M. (2012): Digitale Demenz. Stuttgart: Droemer.
Thissen, F. (2013): Mobiles Lernen in der Schule. Komplexes PDF auf der i-Tunes University ...»
Trilling B. & Fadel C. (2012): 21st Century Skills: Learning for Life in our Times. Jossey-Bass.
Vernau, K./Hauptmann, M. (2014): Think Act. Corporate Learning. München: Berger R. StrategyConsultants GmbH.


Prof. Dr. Esther Brunner: «Algorithmen gibt es überall», Seite

 

Literaturempfehlungen zum Sieb des Eratosthenes von Kyrene für die Schule:

Cslovjecsek, M. et al. (2004). Mathe macht Musik. Impulse zum musikalischen Unterricht mit dem Zahlenbuch 5 und 6. Zug: Klett und Balmer.
Enzensberger, H. M. (1997). Der Zahlenteufel. Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben. München: Hanser. (ab 3. Kl.)
Dahl, K. & Nordquist, S. (2007). Zahlen, Spiralen und magische Quadrate. Mathe für jeden. Hamburg: Oetinger. (1./2. Kl.)
Sieb des Eratosthenes. Animation und Implementierung des Vorgangs als Pseudocode (Sek I) ...» 


PRAXIS | PRAXIS | PRAXIS | PRAXIS | PRAXIS  |PRAXIS | PRAXIS | PRAXIS  | PRAXIS  | PRAXIS  | PRAXIS  | PRAXIS  |

Leseförderung:
Dr.Susanne Grassmann: «Stolpersteine beim Lesenlernen»
Wissenschaftler/innen vom Zentrum Lesen der PH FHNW und dem Institut für Optometrie der Hochschule für Technik haben herausgefunden, dass die farbenfrohe Gestaltung von Leselehrmitteln für Erstklässler hinderlich sein kann.
Stolpersteine_schulblatt_thurgau  [PDF, 218 KB]


Zyklus 1: ICT im Unterricht, Seite
Beispiele: Pascal Miller, Romanshorn

Bericht_ICT_April_2018  [PDF, 444 KB]
 


Zyklus 2: English-Blog, Monika Manferdini, Seite
www.lauchetalschool.blogspot.ch

Blogbeispiele
Bilder und Texte/Rätsel  ...»
Gedichte  ...»
Vertonte Geschichte  ...»
Interview ...»
Film  ...»
Wörterwettbewerb ...»
Gedicht ...»
iStopMotion Film ...»

Kontakt: m.manferdini@schule-lauchetal.ch


Zyklus 2: «Von Pythons und Robotern», Beitrag Markus Bertet auf Seite


Markus Kümin: Bewegungen lernen mit Hilfe von Videofeedback, Seite

Anwendungsbeispiel  ...»

 

 


 

Leseförderung: Beitrag Jean-Philippe Gerber: «Schulreise zum Mond», Seite

Unterrichtsmaterialien  ...»


PHTG: Beitrag Verena Muheim: «Spieglein, Spieglein an der Wand...», Identitätsbildung durch digitale Medien, Seite

Quellen:
Martin Buber (1923). Du und Ich. Reclam Verlag.
Jugend und Medien (2016). Medienkompetenz im Schulalltag. BSV. Download unter ...»
Heiner Keupp u.a. (1999). Identitätskonstruktionen. Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne. Rowohlts Enzyklopädie.
Bente Knoll, Bernadette Fitz, Patrick Posch, Lukas Sattlegger (2013).
«imaGE 2.0. Selbstdarstellung und Image-Management von weiblichen und männlichen Jugendlichen in digitalen Medien». Forschungsbericht. Download unter ...»
Werner Wicki (2015). Entwicklungspsychologie. 2. Auflage. Verlag UTB.


PHTG Forschung: Forschung Mittelstufe | Zyklus 2

Projektbeispiele

MaBeLL-INT : «Mathematisches Begründen lehren und lernen: Intervention»  ...»  

Projekt LeMoS-MST  ...»